Allgemeine Informationen

Bundestagswahl 2021

Das Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl am 26.09.2021 für Markgröningen finden Sie hier.

 

Corona-Virus

Aktuelle Informationen zum Thema Corona-Virus finden Sie hier:

 

Ausbildung 2022

einen Überblick über die 2022 angebotenen Ausbildungsstellen finden Sie hier.

 

Sprechzeiten der Stadtverwaltung

 

Die Stadtverwaltung ist ab dem 06.09.2021 zu den regulären Sprechzeiten ohne Terminvereinbarung wieder geöffnet.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Notdienste

 
Weiße Blume
Uhr
Haus
Uhr
Haus
Goldener Herbst
Herbst
Weinberge im Schnee
Winterlandschaft
Umzug
Schafsherde
Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

4 - Landesfruchtkasten

4 - Landesfruchtkasten

Landesfruchtkasten
Landesfruchtkasten

 

Das imponierende Bauwerk wurde 1469 als Speicherbau mit steinernem Erdgeschoss errichtet. Das Gebäude ist 17 Meter breit, 14,5 Meter tief und 18 Meter hoch.

Zum Landesfruchtkasten wurde das Gebäude 1495 bestimmt, als Herzog Eberhard I. nach der 1495 publizierten Ersten Landesordnung verfügte, dass vier Speicher, wovon einer in Markgröningen stehen sollte, zur Einlagerung von Getreide für Notzeiten zu errichten sind.

Im Falle von Missernten sollte durch Abgabe der Bestände zum "Normalpreis" dem einsetzenden Wucher entgegengewirkt und die Versorgung der ärmeren Bevölkerung gewährleistet werden. Angesichts des zersplitterten Territoriums im Südwesten, dessen häufige Zollbarrieren sämtliche Transportgüter stark verteuerten, war dies eine sehr weitsichtige sozialpolitische Entscheidung. Als es 1514 beim Armen Konrad zu Unruhen in der Stadt gekommen war,  bemächtigten sich die Aufständischen des Schlüssels und erstürmten das Gebäude.

Der herzogliche Baumeister Heinrich Schickhardt kam 1619 wegen größerer Renovierungsarbeiten an diesem Gebäude nach Markgröningen. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wechselte die Nutzung. Der Landesfruchtkasten beherbergte zunächst die Spinnanstalt des Spitals, dann diente er als Schlafgebäude für Gefangene des im ehemaligen Schloss untergebrachten Zucht- und Arbeitshauses. Seit 1872 befanden sich dort die Schlafräume der Seminaristinnen des Lehrerinnenseminars. Anschließend war hier bis 2003 ein Wohnheim des Internationalen Bundes für Sozialarbeit untergebracht. 2010 erfolgten größere Umbaumaßnahmen zur Wohnnutzung.

Sie wollen noch mehr wissen?

Auf der Homepage des Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen e.V. (AGD) finden Sie umfassendes und fundiertes Material zur lokalen Geschichte und den Kulturdenkmalen Markgröningens.

Hier geht es zur Seite über die Fruchtkästen und Keltern Markgröningens.

nach oben