Nachtragshaushalt 2026 & Umsetzung struktureller Maßnahmen
Nach einem unerwarteten Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen um rund 7 Mio. € musste die Stadt Markgröningen ihren Haushalt für 2026 anpassen.
Um auf diese Entwicklung zu reagieren, hat die Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat einen Nachtragshaushalt für die Jahre 2026 bis 2029 aufgestellt. Ziel war es, durch Einsparungen und Kürzungen die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern und geplante Investitionen ohne neue Kredite zu finanzieren. Der Nachtragshaushalt wurde am 28.07.2026 im Gemeinderat beschlossen und am 30.07.2026 die Gesetzmäßigkeit vom Landratsamt Ludwigsburg bestätigt.
Der Nachtragshaushaltsplan 2026 kann auf unserer Homepage eingesehen werden unter: https://www.markgroeningen.de/rathaus-service/haushalt-finanzen/haushaltsplan
Bereits für 2026 konnten weitere Einsparungen von über 1 Mio. € erzielt werden. Dennoch bleibt die Haushaltslage mehr als angespannt und die Liquidität nimmt bis Ende des Jahres gegen Null ab. Besonders das Jahr 2027 wird durch das Finanzausgleichssystem finanziell stark belastet.
Die schwierige Situation betrifft nicht nur Markgröningen, sondern viele Kommunen in Deutschland. Verwaltung und Gemeinderat arbeiten weiterhin daran, die städtischen Finanzen nachhaltig zu stabilisieren und wichtige Zukunftsprojekte umzusetzen.
Aus diesem Grund hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 21.07.2026 weitere Maßnahmen getroffen, um den Haushalt langfristig zu entlasten: die Schließung der Ganztagesbetreuung am Bildungszentrum Benzberg zum Schuljahresende 2026/2027, Anpassungen beim Personaleinsatz in den städtischen Kitas sowie eine Neustrukturierung von Archiv und Museum. Dadurch können künftig rund 245.000 € pro Jahr eingespart werden.
