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Aktuell

Autor: Alexandra Schicht
Artikel vom 03.04.2018

Informationen zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – ELR

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum in Unterriexingen

Programmjahr 2019 - Vorbereitungen haben begonnen Möglichkeit zu kostenlosen Beratungsgesprächen

Für den Stadtteil Unterriexingen wurden für die Programmjahre 2013 - 2018 Fördergelder
aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum in Höhe von 378.680,00 € bewilligt.


Für das Programmjahr 2019 besteht wieder die Möglichkeit einer Förderung über das
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. Die Bürger von Unterriexingen aufgerufen, die
Möglichkeit dieser Förderung zu nutzen!


Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – ELR - ist ein Förderprogramm des Landes
Baden- Württemberg zur Strukturverbesserung des Ortes in seiner Gesamtheit. Besonderes
Gewicht hat die Stärkung des Ortskernes. Ziel ist es, die Gemeinden in die Lage zu versetzen,
auf der Grundlage eigener Entwicklungsüberlegungen strukturelle Mängel zu beseitigen und
dabei den Ort entsprechend seiner jeweiligen Eigenart zu entwickeln. Über das ELR können
private Einzelmaßnahmen und strukturverbessernde Maßnahmen gefördert werden.


Es gelten die folgenden Förderschwerpunkte, Maßnahmen und Fördersätze:

Förderschwerpunkt Wohnen

  • Modernisierung von bestehenden Wohngebäuden
    Ältere Gebäude im historischen Ortskern können modernisiert und den heute üblichen Wohnbedürfnissen angepasst werden. Gefördert werden Baumaßnahmen, wie die Dämmung der Fassade und des Daches, Erneuerung von Fenstern und die Modernisierung der Sanitärinstallationen. Grundsätzlich werden nur umfassende Modernisierungsmaßnahmen gefördert.
    Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30% und bis zu 20.000,-€ je Wohneinheit.

  • Umnutzung leerstehender Gebäude zu Wohnungen
    Ehemalige Scheunen prägen noch immer das Ortsbild im Ortskern. Um das Ortsbild zu erhalten, können diese Gebäude zu Wohnungen umgebaut oder gewerblich genutzt
    werden.
    Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30% und bis zu 50.000,-€ je Wohneinheit für Privatpersonen.
  • Für Mietwohnungen gelten abweichende Regelungen.
  • Baulückenschließung durch dorfgerechte und maßstäbliche Wohngebäude
    maßstäbliche Neubebauung als Ersatz für abgängige Bausubstanz / Baulückenschließung. Baulücken können durch maßstäbliche Wohngebäude genutzt werden. Hierdurch erfährt der Ortskern eine Belebung und der Landschaftsverbrauch wird eingedämmt. Voraussetzung: abgängige Altsubstanz.
    Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30% und bis zu 20.000,-€ /
    Voraussetzung: Eigennutzung.
  • Wohnraumbezogene Projekte mit innovativen Holzbaulösungen in der Tragwerkskonstruktion können eine erhöhte Förderung erhalten.
  • Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken
    Die Förderhöhe beträgt in der Regel 30% und bis zu 100.000,-€.

Förderschwerpunkt Arbeiten

  • Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in kleineren und mittleren Betrieben.
    Förderhöhe bis zu 10% der zuwendungsfähigen Kosten. Für kleine Unternehmen Förderhöhe bis zu 15% der zuwendungsfähigen Kosten (bei Verlagerung von Unternehmen aus Gemengelagen / Reaktivierung von Brachen), max. 200.000,-€.

Förderschwerpunkt Grundversorgung

  • Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen.
    Förderhöhe bis zu 20% der zuwendungsfähigen Kosten, max. 200.000,-€.

Förderschwerpunkt Gemeinschaftseinrichtungen

  • Schaffung und Anpassung von Gemeinbedarfseinrichtungen.
    Förderhöhe bis zu 40% der zuwendungsfähigen Kosten, max. 750.000,-€.

Die Projektförderung erfolgt als Anteilsfinanzierung und wird als Zuschuss gewährt.

Die Aufnahme privater Maßnahmen in das Programm setzt eine vorherige Beratung und einen
Antrag voraus. Bürger, die für das Programmjahr 2019 eine Maßnahme anmelden möchten,
vereinbaren bitte einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin über die
Stadtverwaltung
(Terminvereinbarung ab sofort bei Frau Fröhlich, Telefon 07145/13-280).
Fragen zur geplanten Aufnahme und zur Förderung werden Ihnen gerne bezogen auf Ihre
Maßnahme im Detail erläutert. Mit der Betreuung der Projektumsetzung und den Beratungen für
die Bürger wurde die Landsiedlung beauftragt. Ansprechpartnerin ist Frau Michaele Ott.

Der Antrag mit Beschreibung der Maßnahme und Planunterlagen sowie entsprechenden
Kostenvoranschlägen ist bis Mitte August 2018 fertigzustellen und bei der Stadtverwaltung
einzureichen. Der Zuwendungsbescheid ergeht im Frühjahr 2019. Erst dann ist ein Baubeginn
möglich. Vor der Bewilligung der beantragten Maßnahme darf mit dem Bau nicht
begonnen werden!


Bei Fragen und Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an:

Frau Brit Fröhlich 07145/13-280
Stadt Markgröningen

Frau Michaele Ott  0711/6677-3209
Projektleiterin Landsiedlung

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