Informationen zum Corona Virus

Aktuelle Informationen zum Thema Corona-Virus finden Sie hier:

Informationen zum derzeitigen Publikumsverkehr der Stadtverwaltung finden Sie hier:

 

Appell an die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Herrn Bürgermeister Kürner

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Coronalage hat sich im Land, im Kreis Ludwigsburg und auch in unserer Stadt extrem verschlechtert. Verschiedene Betriebe und Einrichtungen mussten erneut schließen und wir alle sind aufgefordert, unsere privaten Kontakte zu reduzieren.

Das kulturelle, sportliche und soziale Zusammenleben sind seit dieser Woche extrem eingeschränkt.

Für das Gesundheitsamt und die Stadtverwaltung ist es außerordentlich schwer nachzuverfolgen, welche Personen Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten.

Deshalb rufe ich Sie alle zu eigenverantwortlichem Handeln auf, damit wir nicht Gefahr laufen, dass die Pandemie außer Kontrolle gerät.

Dem Appell von Ministerpräsident Kretschmann folgend, kommt es jetzt entscheidend darauf an, persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, auch wenn uns das nach den Einschränkungen durch die bereits erlebte Welle im vergangenen Frühjahr extrem schwerfällt.

Markgröningen beweist seit je her auf vielen Ebenen, dass wir eine starke Gemeinschaft sind. Deshalb steht für unser Zusammenleben der bedingungslose Zusammenhalt im Vordergrund. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Pandemie weiter ausbreitet. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.markgroeningen.de . Folgen Sie bitte nicht den mitunter weltfremden Ausführungen der Verschwörungstheoretiker, die in den sogenannten sozialen Medien herumgeistern. Das trägt nichts zur Krisenbewältigung bei und ist allenfalls dazu geeignet, die Menschen zu verunsichern und die Gemeinschaft zu spalten. Die Angaben auf den städtischen Seiten sind verlässlich und zutreffend und werden ständig angepasst.

Bitte achten Sie in unserer gegenwärtigen Lage insbesondere auch auf ältere und kranke Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld und in Ihrer Nachbarschaft. Unterstützen Sie sich gegenseitig, wenn nötig. Wir müssen alle auch selbst etwas beitragen, um gut durch diese schwierigen Zeiten zu kommen.

Der größte Triumph in der Krise ist der Zusammenhalt. Wenn wir dieses Leitmotiv beherzigen, können wir der Pandemie die Stirn bieten.

Bitte bleiben Sie gesund!

 

Rudolf Kürner

Bürgermeister

 

 

 
Weiße Blume
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Goldener Herbst
Herbst
Weinberge im Schnee
Winterlandschaft
Umzug
Schafsherde
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Talhausen

Die Geschichte

Der Weiler Talhausen wurde im Jahr 1304 als "Dalhusen" im Esslinger Urbar des Katharinenspitals das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1399 erwarb Graf Eberhard der Milde einen Teil des Ortes von Anna von Klingenberg. Bereits 1336 hatte Graf Ulrich III. die Stadt Markgröningen erworben. Die Bewohner gehörten vermutlich zum Pfarrsprengel der Glems abwärts gelegenen Frauenkirche. Erstaunlich ist, dass man Talhausen sehr früh besiedelte, denn die Siedlung war stark überschwemmungsgefährdet. Deshalb sind die Häuser auch etwas höher gelegen. (Heute führt die Glems weniger Wasser). Die sogenannten hinteren und vorderen Talhauser Berge waren ursprünglich alles Weinberge, Belege für den stadtnah gelegenen Weinbau. Es finden sich in Talhausen noch Reste, des aus dem 18./19. Jahrhundert stammenden Kalksteintrockenmauerwerks. Die Prallhänge sind sehr steil und ca. 90 Meter hoch.Die Talhäuser Berge werden, da sie sehr steil und wenig der Sonne ausgesetzt sind, schon längere Zeit nicht mehr bewirtschaftet. Der Wiederbewaldungsprozess hat seit einiger Zeit eingesetzt. An den Südhängen (Gewann Geiß) wird heute noch Wein angebaut.

Das Wasser der Glems lieferte die dringend benötigte Energie für diesen frühen „Industriestandort“. Hier gab es bereits im Jahr 1304 die „Löhlinsmühle“, die heutige Untere Mühle. Aus dem Jahr 1416 stammt der erste Nachweis für die ursprünglich dem Heilig-Geist-Spital gehörende Spitalmühle. Sie ist als einzige Mahlmühle heute noch in Betrieb. 1424 wird die Obere Mühle als „Mühle zu Cannstatt“ erstmals erwähnt. Hier erblickte Hans Grüninger ein berühmter Buchdrucker, das Licht der Welt. Ein Druck aus seiner Offizin ist im Wimpelinhof ausgestellt. Ferner arbeitete am Wasserlauf eine Walkmühle. Von 1786 bis 1971 stand an der Glems auch eine Papiermühle, sie brannte zwei Mal ab. Im Gebäude Papiermühle 1 befindet sich eine Türinschrift, die auf die 1811 errichtete Papiermühle hinweist: Emanuel Faerber, C(atharina) Faerberin, so hießen die damaligen Besitzer und der Hauserbauer. Einen weiteren Industriebetrieb, eine Hammerschmiede, betrieb hier David Johann Heller aus Leutenbach (Winnenden) zwischen 1838 und 1869. Sie wurde von seinem gleichnamigen Sohn bis zu dessen Tod im Jahr 1880 weiter betrieben. Danach übernahm sie Friedrich Keuerleber. In Talhausen befindet sich seit 1980 ein großes, modernes und leistungsfähiges Klärwerk, dass vom Abwasserzweckverband Gruppenklärwerk Talhausen betrieben wird. Diesem Zweckverband gehören die Gemeinden Schwieberdingen, Eberdingen, Hemmingen, Korntal-Münchingen (für Münchingen) und Markgröningen an. Das Klärwerk ist heute im Ortsbild dominierend.

Naturschutz und Landschaftspflege

Die Heide im Gewann Schlüsselberg, die im Rahmen der Naturschutzes und der Landschaftspflege von Schafen beweidet wird, ist sehr steil und birgt zahlreiche Naturschönheiten, denn dort wachsen geschützte lichtliebende Orchideen. Was das Silberdistelvorkommen in Baden-Württemberg betrifft, gibt es hier eine Besonderheit: Hier liegt mit 230 Meter über NN das tiefste Vorkommen, das höchste ist auf dem Feldberg. Die Straße entlang der Glems ist im Frühjahr abends für den Autoverkehr gesperrt. Mit dieser Maßnahme will man die wandernden Feuersalamander schützen. Wer auf dem Glemsmühlen-Radweg fährt, kann die bezaubernde Landschaft genießen und erfährt an fünf Stationen näheres über die Markgröninger und Unterriexinger Mühlen.

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