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11 - Spital

11 - Spital

Spital
Spital

1297 wurde das Spital des Heilig-Geist-Ordens geweiht. Pilgern und Reisenden gewährte es Herberge, Armen und Kranken Versorgung um „Gottes Willen“. Reiche Leute konnten zur gesicherten Altersversorgung eine „Pfründe“ erwerben. Die Leistungen hingen von der Höhe des Kaufpreises ab.

Dem Ordenshaus mit seinen drei bis zwölf Ordensbrüdern stand der Spitalmeister vor. Der große Grund- und Immobilienbesitz bestand u.a. aus dem Fruchtkasten (Betzgasse 2), dem Siechenhäuschen außerhalb der Stadtmauer (heute gegenüber des Stadthalleneingangs), mehreren Scheunen, einer Spitalziegelei und  -mühle, Äckern, Wald und Weinbergen.

Die Einrichtung bildete einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Mit der Reformation 1534 wurde die Niederlassung aufgelöst, 1552 das Spital der Landesarmenpflege dienstbar gemacht und von der Stadt verwaltet. Bis ins 19. Jahrhundert hinein gab es einen Pfründnerbetrieb. 1892 wurde das beträchtliche Vermögen auf kirchliche und bürgerliche Gemeinde aufgeteilt.

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