Informationen zum Corona Virus

Aktuelle Informationen zum Thema Corona-Virus finden Sie hier:

Die Stadtverwaltung ist vom 11.01.2021 – 31.01.2021 für den Publiklumsverkehr weiterhin geschlossen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Appell an die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Herrn Bürgermeister Kürner

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Coronalage hat sich im Land, im Kreis Ludwigsburg und auch in unserer Stadt extrem verschlechtert. Verschiedene Betriebe und Einrichtungen mussten erneut schließen und wir alle sind aufgefordert, unsere privaten Kontakte zu reduzieren.

Das kulturelle, sportliche und soziale Zusammenleben sind seit dieser Woche extrem eingeschränkt.

Für das Gesundheitsamt und die Stadtverwaltung ist es außerordentlich schwer nachzuverfolgen, welche Personen Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten.

Deshalb rufe ich Sie alle zu eigenverantwortlichem Handeln auf, damit wir nicht Gefahr laufen, dass die Pandemie außer Kontrolle gerät.

Dem Appell von Ministerpräsident Kretschmann folgend, kommt es jetzt entscheidend darauf an, persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, auch wenn uns das nach den Einschränkungen durch die bereits erlebte Welle im vergangenen Frühjahr extrem schwerfällt.

Markgröningen beweist seit je her auf vielen Ebenen, dass wir eine starke Gemeinschaft sind. Deshalb steht für unser Zusammenleben der bedingungslose Zusammenhalt im Vordergrund. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Pandemie weiter ausbreitet. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.markgroeningen.de . Folgen Sie bitte nicht den mitunter weltfremden Ausführungen der Verschwörungstheoretiker, die in den sogenannten sozialen Medien herumgeistern. Das trägt nichts zur Krisenbewältigung bei und ist allenfalls dazu geeignet, die Menschen zu verunsichern und die Gemeinschaft zu spalten. Die Angaben auf den städtischen Seiten sind verlässlich und zutreffend und werden ständig angepasst.

Bitte achten Sie in unserer gegenwärtigen Lage insbesondere auch auf ältere und kranke Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld und in Ihrer Nachbarschaft. Unterstützen Sie sich gegenseitig, wenn nötig. Wir müssen alle auch selbst etwas beitragen, um gut durch diese schwierigen Zeiten zu kommen.

Der größte Triumph in der Krise ist der Zusammenhalt. Wenn wir dieses Leitmotiv beherzigen, können wir der Pandemie die Stirn bieten.

Bitte bleiben Sie gesund!

Rudolf Kürner
Bürgermeister

 
Weiße Blume
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Goldener Herbst
Herbst
Weinberge im Schnee
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Umzug
Schafsherde
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Namensgebung

Herkunft der Familie Wimpelin

Der Name Wimpelin taucht in Verbindung mit dem Metzger und Ratsherrn Burkhard Vimpele, im Jahr 1523 erstmals in Markgröningen auf. Dieses erste hier bekannte Familienmitglied zog von Vaihingen an der Enz zu. War er mit dem Straßburger Humanisten und späteren Heidelberger Universitätsprofessors Jakob Wimpfeling (1450-1528), der aus dem Elsass stammte, verwandt? Beide trugen das uns bekannte Familienwappen, das einen steigenden Löwen mit gestümmeltem Ast zeigt. Die Schreibweise variiert von Wimpfeling oder Wimpheling zu Wimpelin, Vimpele oder auch Fimpele.

Wimpelinhof
Wimpelinhof

Zur Namensgebung

Seinen Namen „Wimpelinhof“ verdankt das Anwesen dem in Stein gemeißelten  Familienwappen über der Hofeinfahrt sowie der inschriftlichen Verewigung der Bauherrschaft von Sebastian Wimpelin und seiner Frau Katharina geb. Scheyhing 16. SV: KS: 30. (die Jahreszahl umrahmt die Anfangsbuchstaben) über dem Scheunentor.

Bei der Namensgebung stand Dr. Hermann Roemer Pate, doch wusste man um 1930 nicht, dass das Wohnhaus 30 Jahre mehr auf dem Rücken hat und gar nicht von einem Mitglied der Familie Wimpelin gebaut wurde. Ferner weist ein Allianzwappen über der Hofeinfahrt auf die Familie Wimpelin hin.

Das vom Betrachter aus linke Wappen ist das der Familie. Das rechte Allianzwappen zeigt ein von einem Pfeil durchbohrtes Herz – es gehört der Familie Scheyhing.

Sebastian Wimpelin und Katharina Scheyhing

Der Witwer Sebastian Wimpelins, ein Urenkel von Burkhard Wimpelin, ging am 31. Oktober 1621 eine zweite Ehe mit der Bürgermeisterstochter Katharina Scheyhing aus Walheim ein. Das Ehepaar wohnte zuerst in einem Vorgängerbau der heutigen Wimpelingasse 4. Das Ehepaar errichtete 1630 die Scheune und brachte auch das Wohnhaus in seinen Besitz.

Katharina Wimpelin starb am 30. August 1635 mit nur 33 Jahren und hinterließ die Kinder Waldburga und Hans Jakob im Alter von 10 bzw. 8 Jahren als Halbwaisen. Nach dem Tod von Sebastian Wimpelin um 1640 ging das Erbe des Ehepaares Wimpelin-Scheyhing auf die Tochter Waldburga und den Sohn Hans Jakob über. Ob der Immobilienbesitz noch den heutigen Wimpelinhof und die Wimpelingasse 4 umfasste, ist unbekannt. Um 1705 besaß Eva Wild geb. Wimpelin, die Tochter von Hans Jakob, mit ihrem Mann Johann Jakob Wild um 1705 lediglich noch das Nachbaranwesen, die heutige Wimpelingasse 4.

Womit sich Sebastian Wimpelin seinen Lebensunterhalt verdiente, wissen wir nicht. Großvater und Urgroßvater jedenfalls waren beide Metzger gewesen, ebenso Sebastians Sohn Hans Jakob. Vielleicht war mit ein Grund für den Erwerb des Hauses die günstige Lage des Ladenlokals gewesen, das sich ursprünglich im Eckzimmer des Erdgeschosses befand. Im Jahr 1619 wurde der erst 25jährige Sebastian bereits als Gerichtsverwandter bezeichnet, 1639 kümmerte er sich als „Bürgermeister“ um die städtischen Finanzen.

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