Informationen zum Corona Virus

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Stand: 31.03.2020 - 15.30 Uhr

Öffentliche Bekanntmachung: Allgemeinverfügung der Stadt Markgröningen

Nachfolgende Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung und weiteren Maßnahmen von Personen, die mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert sind sowie deren Kontaktpersonen der Kategorie I zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung des Corona-Virus wurde am 31.03.2020 erlassen und wird hiermit notbekanntgemacht. Die Allgemeinverfügung gilt am Tage nach der Veröffentlichung im Internet als bekannt gegeben und tritt somit am Mittwoch, den 01.04.2020 in Kraft.

Die Bekanntmachung in den Markgröninger Nachrichten erfolgt am Freitag, den 03.04.2020.

Appell an die Mitbürgerinnen und Mitbürger von Herr Bürgermeister Kürner

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Corona-Virus stellt uns vor eine neue Situation, die viele von Ihnen verunsichert. Wir müssen nun alle mit dieser Situation besonnen aber auch verantwortungsvoll umgehen.

Das vordringliche Ziel ist es, die Ausbreitung der Infektion bestmöglich zu verlangsamen. Es geht darum, die Ansteckungskurve flach zu halten, um Zeit zu gewinnen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat hierzu am 13. März 2020 einschneidende Maßnahmen beschlossen, die durch die nun erlassene Rechtsverordnung rechtlich festgeschrieben wurden. Diese sind drastisch, aber auch notwendig und sinnvoll. Der eigens eingerichtete Krisenstab in der Stadtverwaltung unternimmt alles, um mit Augenmaß und hohem Verantwortungsbewusstsein die anstehenden Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung umzusetzen. Dies kann jedoch nur umfänglich funktionieren, wenn alle Bürgerinnen und Bürger auch eigenverantwortlich an der Umsetzung mitwirken. Die gesamte Krise ist ein dynamischer Prozess, der täglich weitere Veränderungen mit sich ziehen kann. Ich bitte die Bevölkerung, sich über die Homepage der Stadt (www.markgroeningen.de) regelmäßig zu informieren.

Gerade in diesen Zeiten ist der Bedarf an Nähe und persönlichem Austausch untereinander sehr groß. Und genau das ist es leider, worauf wir derzeit verzichten müssen. Bitte reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte soweit als möglich.

Bitte achten Sie trotzdem insbesondere auf ältere und kranke Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld und in Ihrer Nachbarschaft. Unterstützen Sie sich gegenseitig, wenn nötig. Wir müssen alle auch selbst etwas beitragen, um gut durch diese schwierigen Zeiten zu kommen!

Bleiben Sie gesund!  
Rudolf Kürner
Bürgermeister

 
Weiße Blume
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Haus
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Haus
Goldener Herbst
Herbst
Weinberge im Schnee
Winterlandschaft
Umzug
Schafsherde
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Schafhaltungsfonds

Der Schafhaltungsfonds für Landschaftspflege und Naturschutz

Markgröningen nimmt mit seiner Naturvielfalt, mit den Heiden, Mager- und Halbtrockenrasen und Weinbergterrassen eine europaweit anerkannte Stellung ein, die durch die Ausweisung als Natura-2000-Schutzgebiet gemäß der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie zum Ausdruck kommt. Die blumenreichen, steilen Hänge entlang von Glems und Leudelsbach beherbergen eine artenreiche Insekten- und Vogelwelt.

Hier wachsen seltene Orchideen-, Enzian- und Distelarten. Die wenigen noch nicht mit Büschen zugewachsenen Weideflächen würden ohne traditionelle Bewirtschaftung schnell verbuschen, denn ohne landwirtschaftliche Nutzung erobert sich der Wald sehr schnell offene Wiesen und Grünflächen an Wald- und Wegrändern sowie Bachhängen zurück.

Die ebenen Flächen wurden früher gemäht, die Hanglagen von Schafherden beweidet. Die übliche Bewirtschaftung dieser Hanglagen als Weide wird durch die infrastrukturelle Maßnahmen und die modernen landwirtschaftlichen Produktionsweisen immer schwieriger. Da die Beweidung von Steillagen und von Streuobstwiesen billiger ist als das Mähen von Hand, nehmen Schafe eine wichtige Aufgabe in der Landschaftspflege wahr.

Hinzu kommt, dass die wolligen Gesellen stachelige und bitterschmeckende Pflanzen nicht abfressen und dadurch das Überleben zahlreicher, vom Aussterben bedrohter Pflanzen ermöglichen. Um auch unrentable Flächen mit kleinen Herden zu beweiden, erhalten die Schäfer finanzielle Unterstützung.

Der Markgröninger Schafhaltungsfonds

Nachdem 1993 der Stadtschäfer, der die auf Markgröninger Markung liegenden Trocken- und Halbtrockenrasen mit seiner Herde im Winter befahren hatte, in den Ruhestand getreten war, fehlten die Schafe für die Beweidung und den Schäferlauf. 1994 folgte der Gemeinderat dem Vorschlag von Bürgermeister Rudolf Kürner und rief den Schafhaltungsfonds zum Erhalt der Schäferei auf Markgröninger Markung ins Leben. Zu dessen Gunsten erhebt die Stadt seither am Schäferlauf Aufschläge auf Eintrittskarten, Standgebühren und Werbeprodukte. Seit dem Jahr 2000 hat Markgröningen mit Edmund Wörner aus dem benachbarten Vaihingen-Riet wieder einen Stadtschäfer, der 2001 mit seiner Herde einen neu errichteten, städtischen Schafstall beziehen konnte.

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