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Aktuell

Autor: Alexandra Schicht
Artikel vom 10.08.2017

DANKE

an alle Einsatz- und Hilfskräfte

Liebe Feuerwehrleute, Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz, der Polizei sowie Helferinnen und Helfer aus der Nachbarschaft und Gastronomie,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in der Nacht zum Montag hat sich in unserer Obdachlosenunterkunft im Gerbergässle eine schreckliche Brandkatastrophe zugetragen, bei der mehrere Bewohner verletzt wurden. Eine Mitbürgerin und drei Mitbürger haben dabei leider ihr Leben verloren.

Durch das beherzte Eingreifen von Nachbarn konnten bis zum Eintreffen der Feuerwehr Menschen aus dem brennenden Haus gerettet werden.

Die Kräfte unserer Freiwilligen Feuerwehr, unterstützt durch die Nachbarwehren aus Tamm, Schwieberdingen, Ludwigsburg und vom Hardt- und Schönbühlhof, sowie vom örtlichen DRK, waren sehr schnell zur Stelle.

Die Brandbekämpfung in unserer eng bebauten Innenstadt und besonders im Gerbergässle ist für die Feuerwehr eine besondere Herausforderung, die neben modernster Ausrüstung und hohem Ausbildungsstandart, insbesondere auch Mut und eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft aller Feuerwehrangehörigen erfordert.

Ich spreche unseren Feuerwehrmännern und –frauen für ihren mutigen Einsatz meine Hochachtung aus. Einmal mehr haben die Freiwilligen unter Kommandant Hans-Hermann Kefer ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Die Koordination des Einsatzes und die Zusammenarbeit auch mit den befreundeten Feuerwehren aus der Nachbarschaft haben auf hohem Niveau funktioniert. Für mich als Bürgermeister, in meiner Verantwortung für die Stadt und alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ist dies ein hohes Gut, das auch künftig die aktive und ideelle Unterstützung der gesamten Bevölkerung braucht.

Deshalb sage ich allen Beteiligten an der Brandbekämpfung und Versorgung der Betroffenen ganz herzlichen Dank für Ihren selbstlosen Einsatz. Sie haben durch Ihr Handeln Menschen gerettet sowie noch größeren Schaden verhindert. Sie haben Ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie unserer Stadt sehr geholfen. Es verdient höchsten Respekt, bereit zu sein, dem Feuer zu wehren, und im Fall des Falls sofort an Ort und Stelle zu eilen, um sich einem Brand und einer unbekannten Gefahrenlage entgegenzustellen. Dasselbe gilt auch für Betreuung und Versorgung der Verletzten und vorübergehende Unterbringung der obdachlos gewordenen Menschen. Das Angebot der Unfallseelsorge war in dieser Situation sehr wichtig.

Gleichzeitig bin ich – wie viele Menschen aus unserer Stadt - mit meinen Gedanken bei unseren drei Mitbürgern und unserer Mitbürgerin, die bei dem Brand ihr Leben verloren, sowie bei den Hinterbliebenen, denen mein aufrichtiges Beileid gilt.

Spontan haben Menschen aus unserer Stadt ihre Hilfsbereitschaft für die Betroffenen und Hinterbliebenen angeboten.

Spenden können auf folgendem Konto der Stadt Markgröningen bei der VR Bank Asperg-Markgröningen unter dem Stichwort Brandopfer Gerbergässle eingezahlt werden:
IBAN: DE41 6046 2808 0010 1110 00                                                              
BIC GENODES1AMT

Ich bin sehr froh über so viel Gemeinsinn und die ausgeprägte Bereitschaft zu ehrenamtlicher Tätigkeit in unserer Stadt. Dies trägt entscheidend zu einem guten Zusammenleben in Markgröningen bei. Auch deshalb sage ich nochmal: Danke!                                                                                                                        
Und ich wünsche allen, dass ihre nächsten Einsätze stets gut verlaufen.          

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Rudolf Kürner   
Bürgermeister

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