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Allgemeines

Landschaftsgliederung

Natur in Markgröningen
Natur in Markgröningen

Markgröningen ist aufgrund der geologischen Verhältnisse in folgende Teillandschaften gegliedert:

  • Die Flusslandschaft des in West-/Ostrichtung verlaufenden Unteren Enztals ist von einem Wechsel an Prall- und Gleithängen geprägt. Aufgrund des angeschnittenen Kalkgesteins bildet sich der Landschaftstyp des Heckengäus heraus. Die nordexponierten Hänge sind mit Wald oder Streuobst bestockt, während auf der südexponierten Seite mit Trockenmauern terrassierter Weinbau betrieben wird.
  • Die Glemstal-Strudelbach-Platte wird durch das Vorkommen von Muschelkalk geprägt. Vor allem an südexponierten Stellen können sich auf dem kargen Untergrund naturschutzfachlich hochwertige Magerrasen und Heiden entwickeln. In den Talauen von Glems- und Leudelsbach herrscht Wiesennutzung vor, während auf den Hochflächen auch Ackerbau betrieben wird. Immer wieder sind Lesesteinriegel anzutreffen, die von der mühsamen Arbeit auf diesen Böden zeugen. Diese Landschaft ist reich an Hecken und Streuobstwiesen.
  • Die Landschaft des intensiv landwirtschaftlich genutzten Langen Feldes (Strohgäu) ist durch die Nähe des Verdichtungsraums Stuttgart mit zahlreichen Verkehrsadern und Siedlungsaufkommen geprägt.

Es gibt viele hochwertige Schutzgebiete in Markgröningen:

  • Naturschutzgebiet Leudelsbachtal
  • 79 Naturdenkmale (davon 67 flächenhaft) mit einer Fläche von ca. 100 ha
  • Etwa 200 nach § 32 NatSchG besonders geschützte Biotope mit einer Fläche von über 200ha
  • Ca. 40 Waldbiotope mit ca. 60 ha
  • 4 Landschaftsschutzgebiete mit einer Fläche von ca. 1.500 ha
  • FFH-Gebiet mit ca. 300 ha
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