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Umweltzone

Änderung von Verkehrsregelungen im Rahmen des Luftreinhalteplanes für den Regierungsbezirk Stuttgart - Teilplan Markgröningen

Ab 01.01.2011:
ganzjähriges Durchfahrtsverbot für Lkw ab 3,5 t, Lieferverkehr und landwirtschaftlicher Verkehr frei, im Stadtgebiet Markgröningen sowie

Ab 01.01.2011:
Geschwindigkeitsbeschränkung auf einheitlich 30 km/h (bisher teilweise 50 km/h) auf dem Innenring: Grabenstraße, Graf-Hartmann-Straße, Helenenstraße, Im Zwinger, Schillerstraße

Ab 1. Juli 2011 tritt Stufe 1 der Umweltzone Markgröningen in Kraft:
Dies bedeutet ganzjähriges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppen 1 und 2 nach der Kennzeichnungsverordnung, d. h. Kraftfahrzeuge mit gelber und grüner Plakette frei.

Ab 1. Januar 2013 tritt Stufe 2 der Umweltzone Markgröningen in Kraft:
Dies bedeutet, ganzjähriges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppen1, 2 und 3 nach der Kennzeichnungsverordnung, d. h. Kraftfahrzeuge mit grüner Plakette frei.

Beschilderung 30er Zone

Umweltzone Markgröningen

 

Luftreinhalteplan für Markgröningen

Als Folge der gemessenen Feinstaubwerte an der Messstelle Grabenstraße ist es der Stadt Markgröningen mit Unterstützung klagender Bürger gelungen, im Rahmen eines Luftreinhalteplans ein ganzjähriges LKW-Durchfahrsverbot, versuchsweise Tempo 30 auf dem Innenstadtring und eine Feinstaubzone durchzusetzen.
Nachdem der LKW-Anliegerverkehr zu den Gewerbegebieten in unserer Stadt weiterhin hoch ist und nach wie vor Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte gemessen werden, hat die Stadt Markgröningen beim Regierungspräsidium Stuttgart einen weiteren Antrag auf zusätzliche Maßnahmen gestellt. Diese sehen die Herausnahme der Gewerbegebiete Im Sträßle und Maulbronner Weg aus der LKW-Verbotszone vor. Dadurch dürfen LKWs ab 3,5 t, die ein Ziel in einem der beiden Gewerbegebiete anfahren möchten, nur noch über die Ostumfahrung und nicht mehr durch die Stadt fahren und die Gewerbegebiete auch nur über die Ostumfahrung verlassen. Weiter beinhaltet der bereits im Herbst 2010 im Rahmen der Anhörung gestellte Antrag auch ein LKW Durchfahrtsverbot von Unterriexingen nach Markgröningen und
die Aufstellung von Hinweisschildern an den Einfallstraßen von der Abzweigung B10/Enzweihingen, von Sachsenheim und Untermberg.

Aufgrund der Feststellung regelmäßiger Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte an der Messstelle Grabenstraße auch nach der Einführung des LKW-Durchfahrtsverbots und der Einrichtung von Tempo 30, drängt Bürgermeister Rudolf Kürner beim Regierungspräsidium Stuttgart auf sofortige Entscheidung der nachgestellten Anträge.
Gleichzeitig verlangt er von der Polizei regelmäßige LKW-Kontrollen, um die Einhaltung des Durchfahrsverbots sicher zu stellen. Da es sich bei der Grabenstraße um eine Landesstraße handelt, ist Verursacher der Feinstaubwerte das Land Baden-Württemberg und nicht die Stadt Markgröningen. Deshalb ist die Stadt auf die Unterstützung des Landes, der Unteren Verkehrsbehörde beim Landratsamt Ludwigsburg und der Landespolizei angewiesen.

Was Markgröningen selber zur Reduzierung der Feinstaubwerte und damit verbunden auch zur Verringerung des Verkehrslärms für die Anwohner an den klassifizierten Straßen tun kann, ist die Optimierung der Verkehrsabläufe und die allgemeine Verringerung des Durchgangsverkehrs.

Als geeignete Maßnahmen kommen in Betracht:

– Die Ertüchtigung des Kreuzungsbereichs Esslinger Tor mit den Abzweigungen Möglinger und Schwieberdinger Straße. Hier beabsichtigt die Stadt, die Untersuchung eines unbeampelten Doppelkreisels in Auftrag zu geben.

– Der konsequente Weiterbau der Ostumfahrung bis zur Unterriexinger Straße unter Berücksichtigung der Belange der Bewohner der Nordstadt und des Stadtteils Unterriexingen. Leider will der Landkreis diesen Abschnitt noch nicht ins Kreisstraßenprogramm bis 2016 aufnehmen. Damit will sich die Stadt Markgröningen nicht abfinden, zumal das Land B-W und der Landkreis Ludwigsburg beim Bau des 1. Abschnitts dieser Kreisstraße festgestellt hat, dass die Ostumfahrung ihre volle Wirksamkeit nur in ihrer Gesamtheit entfaltet und die Bezuschussung des 1. Bauabschnitts nur unter Vorbehalt des Weiterbaus erfolgt.

– Die Bemühungen zur Reaktivierung der Schienenstrecke nach Ludwigsburg
und darüber hinaus

– Die Prüfung einer Umfahrungsmöglichkeit für den Stadtteil Unterriexingen

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Luftreinhaltepläne und Umweltzonen in Baden-Württemberg

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Änderung von Verkehrsregelungen treten in Kraft:

Ab 1. Juli 2011:
Ganzjähriges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppen 1 und 2 nach der Kennzeichnungsverordnung, d. h. Kraftfahrzeuge mit gelber und grüner Plakette frei.

Ab 1. Januar 2013:
Ganzjähriges Fahrverbot für Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppen1, 2 und 3 nach der Kennzeichnungsverordnung, d. h. Kraftfahrzeuge mit grüner Plakette frei.

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